Der Grundgedanke

Eine foodcoop ist in der Regel eine Gemeinschaft von Mitgliedern, die ihre Waren nach Möglichkeit direkt vom Erzeuger beziehen wollen. Dabei steht der Handel mit ökologischer, regionaler und fair gehandelter Ware im Vordergrund. Das Spektrum reicht von Bestellgemeinschaften mit sofortiger Verteilung nach der Lieferung, über foodcoops, die einen eigenen Lagerraum haben bis hin zu Vereinen oder Genossenschaften, die auch Angestellte haben. 

Üblicherweise bestehen Kontakte zu regionalen Lieferanten, z.B. Bio-Höfen aus der Umgebung. Hierbei handelt es sich um frische, saisonale landwirtschaftliche Erzeugnisse. Das macht auch sehr viel Sinn, da Tomaten nicht aus den Niederlanden oder Spanien, Äpfel nicht aus Neuseeland oder Südamerika kommen müssen. Da mittlerweile das Angebot von regionalen landwirtschaftlichen Erzeugnissen durch sehr engagierte kleine Einzelhändler ziemlich gut ist, sollten wir diese auf jeden Fall weiterhin unterstützen. Die Nachfrage nach solchen Erzeugnissen wächst stetig – und das ist auch gut so.

 

Viel zu wenig geschieht jedoch noch, um der Verpackungsmüllflut entgegen zu steuern. Und genau dort wollen wir ansetzen. Es wäre wirklich schön, wenn es in jedem Viertel einen Unverpackt-Laden geben würde. Für unsere foodcoop steht daher der Bezug haltbarer Lebensmittel, die man im Supermarkt nur verpackt findet, im Vordergrund. Diese Waren erhalten wir von Stückgut in Großgebinden. Die anfallende Arbeit – bestellen, abholen, abrechnen etc. – übernehmen verschiedene Teilnehmer der foodcoop. 

 

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© foodcoop Barmbek