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Stückgut - unverpackt einkaufen

Unsere foodcoop hat sich für eine Zusammenarbeit mit Stückgut entschieden. Deren Philosophie hat uns inspiriert und überzeugt. Mit Stückgut können wir unsere Ziele erreichen und gemeinsam unverpacktes »Einkaufen« in unseren Vierteln ermöglichen. Aber wer ist Stückgut?

 

Stückgut betreibt in Hamburg zwei Ladengeschäfte, in denen die Ware möglichst unverpackt angeboten wird. Dabei verfolgt Stückgut drei Prioritäten:

 

  • Priorität 1: Vermeidung von Verpackungsmüll in der Produktion und in der Anlieferung
  • Priorität 2: Produktion aus ökologischer Landwirtschaft bzw. Produktion
  • Priorität 3: Regionalität bzw. faire Handelsbedingungen

 

Stückgut verkauft also keine Produkte, die durch niedrige Löhne in anderen Ländern für Verbraucher in Deutschland besonders günstig werden, weil es dazu eigentlich fast immer eine Alternative gibt.

 

Ein Unverpackt-Konzept beinhaltet einen wesentlich höheren Personalaufwand und mehr Lagerflächen als ein herkömmlicher Laden. Daher ist es ein Trugschluss, dass die Waren aufgrund der fehlenden Einzelverpackungen günstiger sein müssten.

Die Preise werden so kalkuliert, dass Stückgut ihre Mitarbeiter davon bezahlen können, die laufenden Kosten gedeckt werden und auch sie selbst davon leben können. Mehr nicht.

 

Wie wird die Ware bei Stückgut angeliefert, bevor sie im Laden verkauft wird?

Obst und Gemüse stammen fast ausschließlich aus der Region und werden zum Großteil in wiederverwendbaren Obst- und Gemüsekisten und zu einem geringen Teil in Kartons geliefert. Alle Trockenwaren erhalten die Läden in Großgebinden von 1 kg (Gewürze) bis 25 kg (Getreide, Reis, Nüsse etc.). Verpackungsmaterial, das sich bislang nicht vermeiden lässt, wird möglichst wiederverwertet und zur weiteren Verwendung an Interessierte abgegeben.

 

Nach und nach schafft es Stückgut für immer mehr Produkte eine Mehrweglösung im Pfandbehälter für die Anlieferung zu etablieren. Diese Produkte, wie z.B. Kaffee, Gemüsebrühe etc., zeichnen sie mit dem eigenen Siegel »Verpackungsfreie Lieferkette« aus. Um weitere Mehrweglösungen zu schaffen, setzt Stückgut sich intensiv mit den Zulieferern und Herstellern auseinander und optimiert laufend die Verpackungen. 

 

Doch auch die jetzigen Lösungen machen einen Unterschied: Im direkten Vergleich zeigte sich, dass beispielsweise 10 kg Ware im Plastiksack bereits weniger Müll verursachen als die gleiche Menge in handelsüblicher Verpackung. 

Wenn man dann noch die Wiederverwendung des Gebindes (z.B. als Mülltüte) und die Umverpackung der einzelnen kleinen Verpackungen (oftmals Karton, ebenfalls noch mit Plastik umwickelt) mit einbezieht, macht das enorm viel aus.

Unsere Lagerfläche im Stadtteilbüro Barmbek

Wir freuen uns total, dass wir ab Mitte Mai unsere neue Lagerfläche nutzen dürfen. So können wir in Zukunft unsere Bestellmengen flexibler handhaben. Ebenso ist es uns dort möglich ca. 3x die Woche Verteilertage einzurichten. Wer Lust hat aktiv in der Gruppe mitzumachen, oder uns bei der Ausgabe zu unterstützen, kann uns gerne anmailen.

Mach mit und trag' dich in unseren E-Mail-Verteiler ein. Wir freuen uns auf dich. 

foodcoop.barmbek@gmail.com

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